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Tschüss, Mikroplastik! Wir werden Dich nicht vermissen.

Wer sich mit dem Produktlebenszyklus und der Nachhaltigkeit eines Produktes beschäftigt – egal, ob es sich nun um ein Reinigungsmittel oder Kosmetikprodukt handelt - wird früher oder später über den Begriff „Mikroplastik“ stolpern und sich vermutlich fragen, was es damit auf sich hat und warum es fast überall enthalten ist. Deshalb möchten wir Euch gerne erklären, was Mikroplastik überhaupt ist. Warum es verwendet wird und vor allem, weshalb Ihr darauf verzichten solltet.

Also, was ist Mikroplastik überhaupt?

Der Begriff scheint zunächst selbsterklärend, „mikro“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „klein“. Plastik ist wiederum ein Synonym für Kunststoff und ist uns seit langem als synthetischer Rohstoff zur Herstellung von günstigen und widerstandsfähigen Produkten aller Art bekannt.

Das Umweltbundesamt und viele weitere Umweltschutzorganisationen definieren Mikroplastik wie folgt:“ Mikroplastik sind Plastik-Partikel, die fünf Millimeter und kleiner sind.“ Das ist zunächst eine eindeutige und leicht nachvollziehbare Information. Nur leider gibt es Ausnahmen davon, die vor allem für den Endverbraucher verwirrend sein können.

Denn zunächst lässt sich noch zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik unterscheiden. Primäres Mikroplastik wird bewusst von Herstellern produziert, um damit Produkte, wie bspw. Reinigungs- oder Waschmittel, zu versetzen. Sekundäres Mikroplastik entsteht wiederum beim Zerfall von größeren Plastikpartikeln, wie z.B. durch Reifenabrieb von Autos oder das Herauslösen von synthetischen Textilfasern bei der Wäsche.

Darüber hinaus zählen Greenpeace und BUND auch flüssige, gelförmige oder wasserlösliche Kunststoffe mit zum Begriff „Mikroplastik“, da diese de facto die gleiche Funktion und Schädlichkeit innehaben, wie kleine, feste Mikroplastik-Partikel. 

Aber warum nutzen Hersteller Mikroplastik überhaupt?

Zunächst ist Plastik, unabhängig von der Größe, nach wie vor ein sehr günstiger und widerstandsfähiger Rohstoff, der gerne von der Industrie genutzt wird, um Produkte mit geringem monetären Einsatz etwa robuster oder flexibler zu machen oder ihre Konsistenz zu verändern.

So wird Mikroplastik bspw. in Waschmitteln verwendet, um eine gelartige Konsistenz zu erzeugen und die Wäsche heller wirken zu lassen. Die Wäsche wird dadurch nicht etwa sauberer, aber sie wird gebleicht, um den Eindruck größerer Reinigungskraft zu erwecken. Ähnliche Verwendung findet Mikroplastik auch bei Reinigungsmitteln oder Kosmetika, wo es ebenfalls genutzt wird, um die Konsistenz zu beeinflussen und vermeintlich die Wirksamkeit zu erhöhen.

Denn lange Zeit hat sich der Irrglaube gehalten, dass Mikroplastik tatsächlich, bspw. bei Reinigungsmitteln, zu einer höheren Reinigungsleistung führt. Dass dies nicht der Fall ist, hat zuletzt die Untersuchung von Öko-Test (zum Test) gezeigt, wonach „Sonett“ hinsichtlich der Reinigungsleistung als Testsieger abgeschnitten hat, obwohl der Hersteller, als einer von ganz wenigen auf dem Markt, auf Mikroplastik verzichtet.  

Deshalb solltet Ihr auch auf Mikroplastik verzichten

Nun, Ihr ahnt es vermutlich schon: es gibt eine ganze Menge Gründe, warum Ihr kein Mikroplastik verwenden solltet. Zunächst ist es so, dass es eine Vielzahl von verschiedenen Polymeren, also Kunststoffen, gibt, die als Mikroplastik eingesetzt werden und die zum Teil noch gar nicht genau untersucht sind.

Deshalb sollte insbesondere auch bei Kosmetika darauf geachtet werden, dass diese keine Polymere enthalten, die bislang kaum erforscht sind, weil man diese Produkte direkt auf den Körper aufträgt und diese unter Umständen zu allergischen Reaktionen oder Hautirritationen führen können.

Des Weiteren gerät Mikroplastik in Meere, Flüsse und Seen, wo es zu einem erhöhten Vorkommen von Bakterien und Schadstoffen führt. Anschließend wird es von Fischen und Meeresorganismen aufgenommen und daraufhin in unsere Nahrungskette weitergegeben (siehe obenstehende Grafik von Guppyfriend), sodass Mikroplastik mittlerweile auch schon in unseren Körpern nachweisbar ist. Welche Schäden es dort anrichtet, ist bislang noch nicht erforscht. Jedoch gehen Forscher davon aus, dass sich das Mikroplastik im Körper ablagert, da einzelne Bestandteile fettlöslich sind und deshalb nicht einfach 1:1 über den Verdauungstrakt wieder ausgeschieden werden können.

 Darüber hinaus ist auch bereits die Herstellung von Plastik ein ökologisches Problem, da es einerseits nicht biologisch abbaubar ist und zum anderen aus Erdöl hergestellt wird, das bekanntermaßen immer knapper wird. Wie Ihr seht, gibt es eine ganze Menge Gründe, auf Mikroplastik zu verzichten.

Deshalb raten wir Euch, bei der Auswahl Eurer Produkte genau darauf zu achten, dass sie nach Möglichkeit keinerlei Plastik enthalten. In unserem Shop findet ihr jetzt eine große Auswahl an mikroplastikfreien Produkten, wie z.B.: die Reinigungsmittel von Sonett, das Waschmittel von Klaeny oder den Guppyfriend Waschbeutel, mit dem Ihr synthetische Fasern aus Eurer Wäsche filtern könnt.

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